Aus dem Internet:
Was passiert wenn man Elemente aus großen Videogames wie Silent Hill, Resident Evil und Metal Gear hernimmt und diese gekonnt mit Asia-Horror mixt? Die Antwort heißt "Forbidden Siren"
Der nun mehr dritte Teil der recht erfolgreichen Serie erschien in erster Linie als downloadbares Spiel im Playstation Network. Freilich war es dafür auch optimal ausgelegt, denn wie in den vorigen Titeln teilt sich auch "Blood Curse" (bzw. "New Translation") in einzelne Kapitel auf. Der Clou diesmal: Alle Kapitel sind wie eine Fernsehserie aufgezogen, mit Vorspann, Titel, Hauptteil und Vorschau auf die nächste "Episode".
Ich habe mich doch lieber für die Kaufversion entschieden, denn ich wollte zu große Datenmengen auf meiner 80 GB PS3 umgehen, doch das Spiel macht leider einen Strich durch diese Rechnung. Wieder wird ein Datenpack auf der Festplatte installiert - und ein nicht gerade kleines.
Dies kann man aber getrost wegstecken, denn dafür hat das Spiel selbst kaum Ladezeiten und überzeugt auf ganzer Linie. Erstaunlich ist hier die Tatsache dass das Spiel mit seinen "nur" 720p Auflösung schlicht und ergreifend "HAMMER" aussieht. Es muss sich nicht vor einem MGS4 verstecken oder einem kommenden FFXIII, nein, SIREN sieht auf der PS3 wirklich bestens aus und noch weitaus düsterer als es das jemals getan hat.
Die Geschichte von "Blood Curse" lässt sich schnell erzählen. Ein Fernsehteam aus Amerika will eine Reportage über ein mysteriöses Dorf - Hanuda - machen, welches angeblich verschwunden und bekannt für Menschenopfer sein soll. Kaum angekommen wird man auch gleich Zeuge eines solchen Akts und ehe man sich versieht steckt man mitten im Spiel.
Mehr oder minder kann man sagen dass der Spieler einfach ins kalte Wasser geworfen wird und sich dann alles Stück für Stück selbst erspielen darf. Die ganze Story wird nämlich erst nach und nach enthüllt, was einen großen Reiz an "Siren" ausmacht.
Wie auch schon in den anderen Titeln der Serie gilt es dann sich durch die in Kapitel aufgeteilte Story zu schlagen, bzw zu schleichen. Diese einzelnen Kapitel sind immer in kleine Haupt- und Nebenquests aufgeteilt die es zu erfüllen gibt und die den Weg durch die Teils überschaubaren, aber sehr verwinkelten Levelabschnitte deuten. EIgentlich ganz simpel, wenn da nicht die Gegner, in Form von zombieähnlichen Einheimischen - genannt Shibuto - wären.
Veteranen der "Siren"-Spiele kennen diese Gesellen schon, jedoch sind diese im neuesten Teil etwas überarbeitet worden. Waren diese Kreaturen, zumindest kenne ich sie nur bisher so, recht langsam und "klugsten" komische Geräusche vor sich hin sind sie jetzt doch etwas menschlicher und dadurch deutlich unheimlicher. Sie sprechen zwar Japanisch, was nun auch nicht jeder versteht, aber sie verständigen sich richtig, sie rufen nach Hilfe, sie gehen "Tagesgeschäft" nach, und viel mehr....