Aus 4Players.de:
Die Hintergrundgeschichte von einer Rebellion in Zentralamerika und gestohlenen Nuklearsprengköpfen ist identisch - genau wie die Ghost-Charaktere Captain Mitchell, Ramirez, Brown & Co. Auch einige Einsatzorte wie Juarez sowie Missionen, die z.B. auch auf dem PC das Sprengen von Luftabwehrgeschützen beinhalten, kommen 360-Veteranen bekannt vor. Trotzdem haben die schwedischen Entwickler von Grin ein vollkommen eigenes Spielerlebnis geschaffen, das sich von der 360-Version deutlich unterscheidet. Warum? Weil es auf dem PC sehr viel taktischer zugeht als auf den Konsolen! Hattet ihr dort das Kommando über euer dreiköpfiges Team nur als Ganzes, dürft ihr auf dem PC jedem einzelnen Mitglied individuelle Befehle erteilen. Als besonders nützlich erweist sich hier die taktische Karte, die ihrem Namen gerecht wird: Ihr legt nicht nur wie auf der Xbox 360 fest, welches Ziel angegriffen werden soll, sondern richtet u.a. sogar Marschrouten für jedes einzelne Teammitglied ein. Vor allem, wenn sich eure Truppe aus unterschiedlichen Klassen zusammensetzt, ist eine Aufteilung sinnvoll. So positioniert ihr die beiden Schützen z.B. an den Flanken, während ihr den Scharfschützen auf einem Dach postiert, damit dieser herannahende Feinde schon aus sicherer Entfernung ausschalten kann. Leider hat eure KI-Unterstützung mit einigen Macken zu kämpfen: Es dauert nicht nur eine ganze Weile, bis die Kameraden den Befehl umsetzen - auch mit der Wegfindung und Trefferquote haben sie so ihre Probleme. So ist es uns mehrmals passiert, dass sich ein Mitglied in den verwinkelten Landschaften verheddert hatte und ihr den Abtrünnigen wieder abholen musstet. Auch wurde ich öfters Zeuge, dass meine Jungs ihr Ziel selbst auf kurze Entfernung verfehlten. Und warum suchen sie sich nicht
Trotz des gehobenen Taktik-Anteils stehen die heftigen Feuergefechte immer noch im Mittelpunkt.
automatisch Deckung, wenn sie unter Beschuss geraten, sondern bleiben einfach aufrecht stehen? Hier hätte etwas mehr Eigeninitiative seitens der KI nicht geschadet, und auch wenn die Konsolenfassung diesbezüglich nicht perfekt war, hinterlässt sie einen ausgereifteren Eindruck als das PC-Pendant.
Einfache Handhabung
Die Steuerung mit Maus und Tastatur wirkt anhand der vielen Möglichkeiten auf den ersten Blick komplex, geht in der Praxis aber sehr einfach und intuitiv von der Hand. Von zentraler Bedeutung ist das Mausrad samt mittlerem Knopf: Im ersten Schritt wählt ihr, welchem Ghost oder welcher Unterstützungseinheit ihr den Befehl geben wollt - alternativ dürft ihr euer Team auch sofort als Gruppe auswählen. Ein Druck auf die mittlere Maustaste führt euch ins Befehlsmenü, in dem euch mehrere Anweisungen zur Auswahl stehen: Neben dem Marschbefehl, bei dem sich die KI auf die Position begibt, die ihr mit dem Mauszeiger markiert, erteilt ihr auch Angriffs- und Deckungsorder. Wollt ihr die Spitze übernehmen und eure Kameraden als Unterstützung hinter euch wissen, gebt ihr di...